München (ots) - München - Der neue bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat seine Forderung nach der Einführung eines Betreuungsgeldes bekräftigt: "Wenn eine Frau ihr Kind zwischen eins und drei selber Hause erziehen will und deswegen auf Lebensstandard verzichtet, dann verdient das nicht Kritik, sondern Lob und Anerkennung. Von daher sage ich, wir müssen auch derartige Lebensentwürfe unterstützen. Ich werde deshalb für das Betreuungsgeld eintreten," sagte er in der Sendung "Münchner Runde" im BR-Fernsehen. Deutliche Worte in Sachen Betreuungsgeld richtete er an Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU): "Das ist in der Koalition vereinbart und dann kann man auch erwarten, dass die Bundesfamilienministerin sich an so etwas hält und wenn das nicht der Fall ist, dann wird der bayerische Löwe seine Zähne und Krallen sehr, sehr deutlich zeigen", sagte Beckstein in der Sendung "Münchner Runde" im BR-Fernsehen.
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Pressekontakt: Jürgen Schleifer Redaktionsleiter Redaktion Gespräche Bayerisches Fernsehen Telnr. für Rückfragen: 0170 - 2274335
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